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DIE UMMAUERTE STADT

DIE UMMAUERTE STADT

Im Jahr 1979 wurde die Altstadt von Dubrovnik (einschließlich eines großen Teils der alten Stadtmauern) nahm ihren Platz neben den anderen Weltsehenswürdigkeiten auf der Unesco-Liste des Weltkulturerbes. Die im Durchschnitt 24 m hohen und bis zu 6 m dicken Mauern datieren aus dem 13. Jahrhundert. Später wurden sie zusätzlich befestigt – unter anderem wurde eine Reihe von imposanten Türmen hinzu gebaut, um die Stadt von plündernden Türken zu schützen. Das älteste Verschanzungssystem um die Stadt war vermutlich aus Holzpalisaden zusammengestellt.

Die heutige gänzlich erhaltene Stadtmauer, gebaut vorwiegend zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert, stellt sehr lange den Stolz von Dubrovnik dar. Diese komplexe kreisförmige Struktur, somit eine der größten und komplettesten in Europa, schützte die Freiheit und die Sicherheit der „zivilisierten und kultivierten Republik Ragusa, die fünf Jahrhunderte im Frieden und Fortschritt blühte. Die Mauern sind durch drei kreisförmige und 14 rechteckige Türme, fünf Bastionen (Bullwerke), zwei Eckfestungen und der großen Festung des Hl. Ivan verstärkt. Die zum Festland ausgerichtete Mauer wurden später durch eine große Bastei und von dieser mit neun kleineren halbkreisförmigen Basteien, der Festung Bokar, der ältesten erhaltenen Festung dieser Art in Europa, befestigt. Der Festungsgraben am äußeren Teil der Stadtmauern wurde damals mit über 120 Kanonen ausgerüstet, die für eine erstklassige Stadtverteidigung und einen phantastischen Blick sorgten.

Das Schiffsmuseum (in der Festung Bakar) ist eine weitere interessante Lokation innerhalb der Mauern die Gegenstände, Bilder und Dokumente aus der Stadtgeschichte bewahrt. Im Erdgeschoss befindet sich das berühmte Aquarium. Monumentale Festungsräume stellen für die Besucher ein interessantes und geräumiges Ambiente dar, die Exemplare der adriatischen Fauna in 27 Aquarien unterschiedlicher Größen betrachten können.

Eine Besichtigung der mittelalterlichen Stadtmauer beim Besuch von Dubrovnik ist obligatorisch. Am besten ist diese beim zwei Kilometer langen Spaziergang entlang der Mauer zu erforschen. Die sich ständig ändernden Bilder vom Meer und der Altstadt bieten ausgezeichnete Gelegenheiten zum Fotografieren und einen wunderschönen Ausblick auf die Adria. Ein guter Startort für die Besichtigung ist Placa – der Haupteingang zu den Mauern innerhalb des Tors Pile. Im Sommer ist es von 8 bis 19 Uhr und im Winter von 10 bis 15 Uhr geöffnet.