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Die Oliven von Dubrovnik und Dalmatien – eingeborene Symbole dieses Gebiets

Die Oliven von Dubrovnik und Dalmatien – eingeborene Symbole dieses Gebiets

Einr der besonderen Früchte dieses Gebiets hat die Geschichte und Kultur Dubrovniks, sowie die der dalmatinischen Region, mehr als alles andere geprägt. Diese Frucht ist die Olive. Wenn Sie der Geschichte von Oliven und Olivenprodukten folgen, sehen Sie näher, wie die Olive und ihr Öl parallel der Geschichte des Menschenüberlebens in dieser Region folgt. Den Beginn der Olivenölherstellung können wir nähmlich schon in der Bronzezeit finden, und während der Jahrhunderte hat der Olivenbaum praktisch dem Menschen sein Überleben gesichert. Entweder als Essen, Öl oder als ein Arzneimittel, die Olive war allgegenwärtig auf diesem Gebiet. Holz als Heizmaterial, Blätter für Tierfutter – die Olive wurde für unterschiedlichste Zwecke verwendet.
Die Olive ist das ausgiebigste und großzügigste Produkt aus Dalmatien, und man kann auch einfach den Grund dafür verstehen. Das derbe und holperige Gelände im Süden, dann die langen warmen Sommer sorgen für die idealen Konditionen für Olivenzucht in diesem Gebiet. Nach einigen Schätzungen gibt es 4,5 Millionen Olivenbäume in Dalmatien. In anderen Worten – es gibt mehr Olivenbäume in Dalmatien als Bewohner in Kroatien. Zusammen mit den organisierten Olivenfeldern, wo man die Herstellung gezielt betreibt, gibt es auch zahlreiche Olivenfelder, die neben den Fahrbahnen wachsen, sowie die Oliven, die in Privatgärten angebaut werden.

Die Oliven mögen Licht, und Dalmatien hat durchschnittlich 2600 Sonnenstunden pro Jahr. Vier Hauptarten von Oliven wachsen in Dalmatien (Oblica, Levantinka, Lastovka, Drobnica), und von denen wird Olivenöl der höchsten Qualität hergestellt. Ob es um eine Familienzucht oder eine organisierte Produktion handelt, ist das Olivenöl aus Dalmatien bekannt und weltweit gesucht. Ihre tiefe grüne Farbe und ihr erkennbarer mild-bitterer voller Geschmack machen es zum Lieblingsöl der Top-Köche.

In der Vergangenheit haben Griechen und Römer, mit dem Wunsch, die Qualität der damals angesehenen dalmatischen Olive und ihres Öls aufzubewahren, sich auf lange Wege begeben, um ihren besonderen Nektar zurück zu den Zivilisationswurzeln zu bringen. An den unterschiedlichsten Plätzen an der Küste entlang kann man immer noch viele Erinnerungen an die römische Olivenölherstellung finden. Sie begegnen den jahrhundertealten Olivenbäumen, die immer noch überall an der Küste als ein reiches Testament der gemeinsamen Geschichte von Menschen und Bäumen wachsen. Eigentlich hat sich neben den ein paar technischen Änderungen und Ergänzungen des Olivenölherstellungsprozesses seit den römischen Zeiten nur wenig geändert.